Die Aussichtsplattform

Der Weg zum Eröffnungssonntag

Was war das für eine Woche. Wir hatten uns alle Urlaub genommen (oder Semesterferien), um alles für die Eröffnung vorzubereiten. Also galt es die letzten Wege im Labyrinth vorzubereiten, Zelte und Pavillons aufzubauen, die Theke zu verschrauben, die Aussichtsplattform aufzustellen und unsere Fußball-Minigolf Bahnen auszurichten. Kurzum: Eine Mammutaufgabe! Aber glücklicherweise hatten wir viele tolle Helfer (Marius, Jannik, Janik, Lukas, Julian und Chris) die tatkräftig mit angepackt haben.

Was in der Woche perfekt funktioniert hat: Der Aufbau der Aussichtsplattform. Diese wurde uns von Gerüstbau Hans Konrad netterweise zur Verfügung gestellt und sogar aufgebaut! Wir waren und sind überwältigt – die Plattform ist der Hammer.

Was so gar nicht funktioniert hat: Das Zelt, das wir geordert haben. Bestellt und vorab gezahlt wurde es bereits bei einer Firma. Diese haben jedoch einfach nicht, wie abgesprochen, am Dienstag (01.08.) geliefert. Am Telefon wurden wir mehrfach vertröstet und mit Ausreden über mehrere Tage hingehalten, bis letztlich niemand mehr als Telefon gegangen ist und wir mit SMS abgespeist wurden. So mussten wir auch unsere Termine die das Zelt betreffen, immer wieder verschieben und machten uns so schon nahezu lächerlich bei den Ämtern. Speziell der Termin mit dem Veterinäramt war für uns natürlich unendlich wichtig, damit unsere Theke und alles was mit Essen und Trinken zu tun hat, abgesegnet werden kann.

Das Ende vom Lied war: Wir kündigten kurzerhand den Mietvertrag mit dieser Firma und hatten das Glück, dass hier kurzfristig ML Zelte einspringen und uns mit einem Zelt, bzw. 2 Zelten, am Freitag um 7.30 Uhr beliefern konnte. Mittags kam dann auch das Veterinäramt und die Bauaufsicht (danke, dass es so kurzfristig geklappt hat) und segnete uns glücklicherweise alles ab.

Bei den Abmessungen unseres Maisbads ist uns jedoch ein kleiner Fehler unterlaufen, sodass das zweite Zelt noch kurzerhand gegen ein größeres ausgetauscht werden musste, damit es auch über das Maisbad passt. Kein Problem für ML: Der Zeltmeister kam eine Stunde später mit dem passenden Zelt wieder.

Die ganze Woche über lieferten wir uns eine Materialschlacht mit dem Fußball-Minigolf. Unzählige Pfosten wurden angespitzt und Bretter zersägt und verschraubt, damit jeden Bahn auch Banden hat. Für uns der größte Fehler im Jahr 2016, dass wir keine Banden hatten. Ist aber jetzt durchaus ansehnlich und funktionell geworden. Auch wenn der Rasen nicht ganz so perfekt wurde, wie wir uns das erhofft hatten. Dafür haben wir aber dieses Jahr Futsal-Bälle für die ‚Schnicker‘ und normale Fußbälle zur Auswahl.

Unsere Theke dieses Jahr ist übrigens der Hammer und viel größer als die letzten Jahr. Leider konnten wir aber dennoch dem Besucheransturm nicht Herr werden und es bildete sich des öfteren eine lange Schlange. Dieses Problem gilt es nun zu beseitigen. Einige Ideen haben wir uns bereits überlegt und werden die Theke entsprechend für kommenden Sonntag umstrukturieren, in der Hoffnung, dass es dann ‚flutscht‘.